Unkraut ist der ungebetene Dauergast in vielen Gärten und sorgt Jahr für Jahr für Frust bei Hobbygärtnern. Jäten, zupfen, hacken: Der Kampf gegen die grünen Eindringlinge kostet Zeit und Nerven. Kein Wunder also, dass viele Gartenfreunde nach einer pflegeleichten und natürlichen Lösung suchen. Genau hier kommt Lava ins Spiel.
Doch was genau steckt hinter dem porösen Vulkangestein und kann es wirklich helfen, Beete unkrautfrei zu halten? In diesem Zierkiese.de Blogbeitrag erfährst du, ob Lavamulch gegen Unkraut hilft, welche Körnung und welche Sorte sich am besten eignet. Außerdem zeigen wir dir, warum Lavasteine nicht nur praktisch, sondern dank ihrer vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten auch optisch eine echte Bereicherung für deinen Garten sein können.
Inhaltsverzeichnis
Unkraut stoppen mit Vulkangestein – so funktioniert’s
Lavasteine helfen nachweislich gegen Unkraut – ganz ohne den Einsatz von Chemie. Der Effekt beruht auf einer einfachen physikalischen Barriere: Wenn du eine Schicht Lavamulch von etwa 5 bis 7 cm auf deine Beete aufbringst, blockiert er das Sonnenlicht, das Unkrautsamen zum Keimen brauchen.
Die meisten Wildkräuter finden so keine geeigneten Bedingungen mehr vor, um sich durch die Mulchschicht zu kämpfen.
Zusätzlich hält Lavastein den Boden gleichmäßig feucht – ein klarer Vorteil für viele Gartenpflanzen, aber ein Nachteil für typische Unkräuter, die wechselhafte Bodenbedingungen bevorzugen. Gleichzeitig wirkt der Mulch temperaturausgleichend: Er schützt den Boden vor starker Erwärmung im Sommer und vor Auskühlung in der kalten Jahreszeit.
Ein weiterer Pluspunkt: Im Gegensatz zu organischen Materialien wie Rindenmulch oder Stroh zersetzt sich Lavasplitt nicht. Die Mulchschicht bleibt über Jahre hinweg stabil und pflegeleicht. Auch bei starkem Regen oder Wind bleibt sie weitgehend an Ort und Stelle – was sie besonders für freiliegende Flächen und Hanglagen interessant macht.
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Vorteile auf einen Blick
Das Lavagestein punktet nicht nur im Kampf gegen Unkraut, sondern bringt gleich mehrere Vorteile für deinen Garten mit – ganz gleich, ob du einen Ziergarten, ein Staudenbeet oder pflegeleichte Pflanzflächen anlegst.
Hier die wichtigsten Vorteile im Überblick:
- Dank seiner porösen Struktur speichert das Lavagestein Regenwasser und gibt es langsam wieder an den Boden ab, wodurch die Erde länger feucht bleibt – selbst bei sommerlicher Hitze.
- Die Mulchschicht wirkt als natürlicher Temperaturpuffer, schützt im Sommer vor Austrocknung und im Winter vor Frost.
- Da Lavagestein nicht verrottet, bleibt er über viele Jahre hinweg wirksam, ohne dass du ihn regelmäßig erneuern musst.
- Viele Schädlinge wie Schnecken meiden die kantige Oberfläche der Lavasteine, was besonders in Gemüse- oder Blumenbeeten von Vorteil ist.
Welche Körnung ist am besten gegen Unkraut?
Für Beete und Pflanzflächen eignet sich besonders eine Körnung von 8–16 mm. Sie bietet eine dichte, stabile Schicht, die Unkraut effektiv unterdrückt und sich gut verteilen lässt.
Feinere Körnungen (2–8 mm) sind gut für Kübel oder Hochbeete, können aber bei starkem Regen weggespült werden. Gröbere Varianten ab 16 mm sind ideal für Hänge oder als dekorative Abdeckung bei starker Witterung.
Trage den Lavakies etwa 5–7 cm dick auf – so entfaltet er seine volle Wirkung gegen Unkraut und schützt den Boden optimal.

FAQ - Häufige Fragen
Wie dick sollte ich Lavamulch auftragen?
Damit Lavamulch seine Wirkung gegen Unkraut entfalten kann, solltest du ihn mindestens 5 cm dick auftragen – besser sind 6 bis 7 cm. So bleibt der Boden gut abgedeckt und Unkrautsamen haben kaum eine Chance zu keimen.
Muss ich unter Lavamulch ein Vlies verlegen?
Ein Unkrautvlies unter dem Lavamulch ist nicht zwingend nötig, kann aber in besonders stark befallenen Flächen oder bei hartnäckigem Wurzelunkraut sinnvoll sein. Achte jedoch darauf, dass das Vlies wasserdurchlässig ist, damit sich kein Staunässeproblem entwickelt.
Zieht Lavamulch Insekten oder Schnecken an?
Nein – im Gegenteil. Die grobe, kantige Struktur von Lavamulch wird von vielen Schnecken und anderen Bodeninsekten gemieden. Das macht ihn besonders geeignet für Beete mit empfindlichen Pflanzen wie Salat oder Stauden.
Wie lange hält eine Mulchschicht aus Lava?
Lavamulch verrottet nicht und hält bei korrekter Anwendung viele Jahre. Lediglich durch Witterung oder leichte Abriebprozesse kann sich das Material mit der Zeit etwas verdichten. Eine Auffrischung ist aber nur selten nötig.
Kann ich Lavamulch mit anderen Materialien kombinieren?
Ja, er lässt sich gut mit Rindenmulch, Ziersplitt oder Zierkies kombinieren – sowohl gestalterisch als auch funktional. Achte dabei auf klare Übergänge und eine gleichmäßige Verteilung, um das Gesamtbild nicht zu stören.